Unter dem Motto: „Lasst uns gemeinsam in die Ferien starten“ veranstalteten die vier Naturparke Oberösterreichs am Samstag, 5. Juli 2025 zeitgleich den ersten Familienerlebnistag – ein Fest für Groß und Klein, das die Natur hochleben ließ und auf das vielfältige Naturvermittlungsangebot in unserem Bundesland aufmerksam machen sollte. Eine gute Gelegenheit, um wertvolle Zeit mit der Familie zu verbringen, fanden die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Vier Naturparke, ein Gedanke und zahlreiche Teilnehmende – Am Samstag, 5. Juli 2025 veranstalteten die Naturparke Oberösterreichs den ersten gemeinsamen Familienerlebnistag. An vier Schauplätzen drehte sich an diesem Tag alles rund um das Thema Natur. Dazu erstellten die Naturparke Mühlviertel, Attersee-Traunsee, Bauernland, und Obst-Hügel-Land ein abwechslungsreiches und interessantes Schnupper-Naturvermittlungs-Angebot in ihren Regionen. Von 10.00 – 16.00 Uhr konnten die teilnehmenden Familien in das vielfältige Naturvermittlungsangebot hineinschnuppern: Darunter befanden sich z.B. eine Schmetterlingsführung, Waldführungen, Alpaka-Wanderung, Bacherlebnisse, Kräuterstunden, ein Naturtheater u.v.m. Bei strahlendem Wetter konnte das vorgesehene Programm in allen vier Naturparken wie geplant durchgeführt werden – und das mit großem Erfolg. Die Geschäftsführer Christina Lehner, Rainer Silber, Clemens Schnaitl und Simon Staudinger, zeigten sich äußerst zufrieden: „Die Idee zu dieser Veranstaltung entstand bei der jährlichen Klausur der Naturparke OÖ, bei der wir gemeinsame Projekte entwickeln und Synergien finden. Der Grundgedanke war es, interessierten Familien das große Angebot an Naturvermittlungen vorzustellen, dass sie während der Ferien, aber natürlich auch während des Schuljahres, buchen und besuchen können. Die vielfältigen NATURSCHAUSPIELE in Oberösterreich ermöglichen es, unsere Natur auf lehrreiche, spannende und unterhaltsame Art und Weise zu erleben. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Idee so gut angenommen wurde und so viele Kinder aller Altersgruppen mit uns und ihren Familien den Start in die Ferien begehen wollten.“

Unser Jahresprogramm bietet eine bunte Vielfalt an Erlebnisführungen, Workshops und NATURSCHAUSPIEL-Touren. Es steht hier auf der Naturpark-Website zum Download bereit und liegt in alle Gemeindeämtern, bei unseren Naturpark-Partnern und natürlich bei uns im Naturpark-Büro zum Mitnehmen auf. Schmökern Sie darin und tragen Sie sich doch gleich ausgewählte Termine in Ihren Kalender ein. Hier geht’s direkt zum Jahresprogramm 2025!

Derzeit erstellen wir das Programm für 2026. Wenn es Anfang des neuen Jahres druckfrisch vorliegt, dann senden wir das Jahresprogramm 2026 auch gerne per Post zu. Gleich im Naturparkbüro vorbestellen: +43 (0) 7264/4655-16 oder info@naturpark-muehlviertel.at.  Alle Termine und viele weiter Infos finden Sie auch auf unserer kostenlosten Naturpark-App.

Das Naturpark-Büro ist ab sofort unter der Telefonnummer 07264/4655-16 erreichbar. Wir bitten um Kenntnisnahme!

Entdecke, erforsche und erlebe den Naturpark Mühlviertel in den Sommerferien! Es wartet ein buntes Programm auf dich. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Schau dir gleich die Übersicht an und melde dich im Naturpark-Büro an.

HEIMATLEUCHTEN „Vom Schwammerlstein zur Bucklwehluck’n – Richard Deutinger im Mühlviertel“

FREITAG, 28.06.2024 um 20:15 Uhr bei Servus TV / Österreich

Richard Deutinger trifft im unteren Mühlviertel Kleinbauern aus Leidenschaft, erfährt von der Rettung der Flussperlmuschel und von einem Pfarrer, der sich in eine Mumie verwandelt hat.

Steinreich das Land, ein bissl stur die Leute, sauviele Hügel und eine wunderschöne Kulturlandschaft – das untere Mühlviertel erfüllt alle Klischees. Richard Deutinger ist unterwegs zwischen Freistadt und Perg, um sich ein Bild von Land und Leuten zu machen: alte Wälder, verborgene Flüsse und mittelalterliche Burgen – ein wildromantischer Fleck Erde mit einer Geschichte der harten, bäuerlichen Arbeit ist gerade dabei, sich wieder einmal neu zu erfinden.

Wiederholungen: Freitag, 28.06.2024 um 23:50 Uhr bei Servus TV / Österreich

Eine Produktion von Degn Film

Rechnungsprüfer und engagiertes Vereinsmitglied des Naturparks Mühlviertel verstorben

Mit Hans verliert der Naturpark nicht nur einen treuen Weggefährten, Unterstützer und Freund, sondern auch einen seiner wichtigsten Wegbereiter. Zur Zeit der Erweiterung hat er es verstanden, die positiven Unterstützer zusammenzubringen sowie mit viel Geschick und Standhaftigkeit Widerstände zu entkräften. Zu einem großen Teil haben wir es ihm zu verdanken, dass St. Thomas am Blasenstein heute wertvoller Teil des Naturparks ist.

Seine bedingungslose Hilfsbereitschaft, Offenheit, Tatkraft und Freude am Tun für die Gemeinschaft, kann Vorbild für uns alle sein. Die Naturverbundenheit und Liebe zum Engagement hat Hans nicht nur in seiner Funktion als Rechnungsprüfer des Vereins ausgeübt. Wenn es darum ging anzupacken bei Festen als Grillmeister oder bei der Flächenpflege der Pfarrwiese mit Heugabel und Rechen, konnte man sich auf ihn verlassen. Zahlreiche Veranstaltungen hat Hans als Besucher und während Diskussionen mit seinem Erfahrungsschatz bereichert. Gerne hat er im direkten Gespräch über seine unzähligen Aktivitäten, Versammlungen sowie Ausflüge berichtet und aus dem Nähkästchen seiner Bürgermeisterzeit geplaudert.

Das Team und der Verein Naturpark Mühlviertel werden ihn als Weggefährten, Ansprechpartner, Mitstreiter sowie Unterstützer vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Wir danken dir, lieber Hans, für deinen unermüdlichen Einsatz und deinen wertvollen Dienst an der Gemeinschaft sowie am Naturraum unserer Region. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden.

Der Vorstand mit Rechnungsprüferin und das Team des Naturpark Mühlviertel

Sa, 11. Juli 2026, 10:00 – 16:00 Uhr, Naturpark-Spielplatz, St. Thomas am Bl.

Freut euch auf einen spannenden Tag für die ganze Familie mit einem bunten Programm!
ab 10.00 Uhr Natur-Schnupper-Touren:

  • auf Entdeckungsreise durch den Wald mit Waldkugelbahn bauen
  • mit Eseln auf Tour durch den Naturpark

ca. 12.00 Uhr Mittagspause mit Mittagessen

ganztägig Spiele-, Forscher- und Bastelstationen

Teilnahmegebühr inkl. Verpflegung: ab 4 Jahren, 0-3 Jahre frei
€ 12,50 pro Erw., € 8,50,- pro Kind mit der OÖ Familienkarte
€ 16,50 pro Erw., € 12,50,- pro Kind ohne OÖ Familienkarte

Anmeldung erforderlich bis Mo, 6. Juli 2026
im Naturpark-Büro: info@naturpark-muehlviertel.at, 07264 / 46 55-16
Bei der Veranstaltung haben die Eltern die Aufsichtspflicht und haften für ihre Kinder.

Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung auf Sonntag, 12. Juli 2026 verschoben.

Fr, 11. September 2026, 18.30 – ca. 21.00 Uhr, Dorfplatz Rechberg

Im Rahmen der „Langen Nacht der Naturparke“ lädt der Naturpark Mühlviertel zu einer besonderen Abendveranstaltung ein. Ausgehend vom Dorfplatz in Rechberg begeben wir uns auf eine sagenhafte Wanderung ins Reich der Steinriesen mit Märchenerzähler Helmut Wittmann. Er wird von Momo Heiß (Erzählerin, Naturinstrumente) und Franz Bernegger (Bockpfeife, Gesang) begleitet.

Die Wanderung mit dem Titel „Von Schwammling & Fuchsenmauer“ führt uns zu tollen Felsformationen hinein in den dunkler werdenden Wald. Mit Laternen (keine Stirn- oder Taschenlampen) leuchten wir uns den Weg aus und lauschen den Geschichten von Helmut Wittmann: Vom Sohn des Riesen ist da die Rede und vom Geschenk der Saligen Wildfrauen, vom Spitzbartl und dem Weidenmandl. Es sind altüberlieferte Volksmärchen und Sagen, die Helmut Wittmann und Momo Heiß im lebendigen Dialog erzählen. Inhaltlich sind sie von erfrischender Aktualität. Franz Bernegger spielt vor und zwischen den Erzählungen auf der Bockpfeife. Dazu wird der eine oder andere einfache überlieferte Jodler zweistimmig angestimmt und gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern gesungen.

Bei Regen findet das Ganze im Saal vom Dorfwirt statt.

Karten sind nur im Vorverkauf ab sofort erhältlich:

Kosten: € 25,- Erw., € 15,- / Kind (7-15 J.) / Familien: € 50,- (mit OÖ Familienkarte, mit Kindern bis 15 Jahren)

Mitzubringen: wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk, Laterne (KEINE Stirn- oder Taschenlampe)

Informationen und VVK-Karten:
Naturparkbüro, Tel. 07264/4655-16, info@naturpark-muehlviertel.at / Mo – Do (8:00 – 13:00 Uhr)
VVK-Karten auch beim Dorfwirt, Fam. Raab, erhältlich / Mi – So

Im Pfarrcaritas Kindergarten Rechberg wurde gemeinsam mit dem erfahrenen Weidenhausbauspezialisten Willi Katteneder ein Weidenhaus errichtet. Bereits bei den Vorbereitungsarbeiten halfen die Kinder tatkräftig mit: Gemeinsam wurde ein Kreis auf der Wiese markiert und die Erde sorgfältig aufgelockert.

An einem Dienstag kam der Experte zu uns in den Kindergarten. Die Weidenruten hatte er bereits mitgebracht, sodass gleich mit dem Bau begonnen werden konnte. Schritt für Schritt bezog er die Kinder aktiv in den Arbeitsprozess mit ein. So konnten sie hautnah miterleben und nachvollziehen, wie ein Weidenhaus entsteht.

Zum Abschluss wurden die Ruten miteinander verbunden und das Bauwerk gründlich gegossen. Nach getaner Arbeit wurde ein gemeinsames Foto mit den stolzen, fleißigen Helferinnen und Helfern gemacht.

Bevor sich der Experte verabschiedete, erhielten die Kinder noch eine wichtige Aufgabe: Das Weidenhaus soll nun täglich gegossen werden, damit es gut anwurzeln und wachsen kann. Schon jetzt lässt sich beobachten, wie es gedeiht – und bald wird es ein beliebter Spiel- und Rückzugsort für die Kinder sein.

Text: Sonja Hinterdorfer-Stolzederer

Tagesworkshop – von der Leere zur Fülle

Der erste Salat aus dem eigenen Hochbeet ist gegessen und somit ist wieder viel Platz. Was kann ich nun säen und pflanzen, um auch von Spätsommer bis in den Winter hinein aus meinem eigenen Garten ernten zu
gönnen. Bei diesem Tagesworkshop gibt der Gärtner Johann Gaisberger wertvolle Anregungen zum Aufbau von Hochbeeten und zeigt uns, wie mit ein bisschen Technik das Hochbeetgartln das ganze Jahr über gelingt und eine Mischkultur für eine reiche Ernte sorgt. Unterstützung gibt es dabei von den Mikroorganismen, die für gesunde und kräftige Pflanzen sorgen. Auch dazu gibt es wertvolle Informationen und praktische Tipps.

Termin: Sa, 6. Juni 2026, 9:00 – 12:00 und 13:00 – 16:00 Uhr

Kosten: € 52,00 pro Erw.

Ort: Fam. Michaela und Karl Ebenhofer, Kinast Rechberg 12, 4322 St. Thomas am Bl. – nachmittags bei Maria Gaisberger, Rechberg 16, 4322 St. Thomas am Bl.

Leitung: Johann Gaisberger (Gärtner)

Anmeldung erforderlich:
Johann Gaisberger, Tel. 0664/20 41 156 oder naturbaumgarten@johga.at, www.johga.at bis Donnerstag Mittag vor der Veranstaltung.

Präsentation des Forschungsberichts und Begehung im Gelände am 29. Mai 2026

In den vergangenen zwei Jahren widmeten sich die Spezialist:innen der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ), der Erforschung einer der interessantesten Tierarten unserer heimischen Fauna – den Fledermäusen. Sie stellen mit ~ 1500 Arten eine große Säugetier-Ordnung dar! Im Naturpark Mühlviertel wurden die Erhebungen durch Netzfänge und akustische Aufnahmen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen eines Workshops den Interessierten vorgestellt! Nach 2022 wurde die Erhebung vertieft. So konnten mind. 17 Arten nachwiesen werden. Darunter befinden sich die „Mausohren“ – die zum Beispiel unterm Kirchendach der Pfarrkirche Rechberg eine große Wochenstube haben. Die Wasserfledermaus konnte akustisch und beim Netzfang nachgewiesen werden. Die Breitflügelfledermaus wurde bei drei Netzfängen bestimmt und die Zwergfledermaus konnte häufig akustisch als auch bei Netzfängen nachgewiesen werden.

Fledermäuse brauchen einen artenreichen, kleinstrukturierten Lebensraum, den sie noch im Naturpark Mühlviertel vorfinden. Zum Speiseplan gehören Insekten – Nachtfalter, Schnacken, Käfer…, die sie im Flug fangen. Den Sommer über verbringen sie in Sommerquartieren, in denen sie auch ihre Jungen aufziehen. Meist sind dazu die Fledermaus-Weibchen in Kolonien beisammen, sogenannten Wochenstuben. Sommerquartiere sind zum Beispiel Dachböden und Baumhöhlen. Den Winter verbringen sie in frostsicheren Unterschlüpfen und halten dort einen Winterschlaf ab.

Fledermäuse sind stark gefährdet! Ursachen dafür sind Veränderungen in der Landschaft, Intensivierung der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und der Verlust an Quartieren. Durch einen gezielten Fledermausschutz und bewusst umgesetzten Maßnahmen wird versucht, die besonderen Tiere der Nacht in ihren Lebensräumen zu unterstützen!

Jede:r kann somit selbst konkret aktiv werden:

Verzicht auf Insektizide in Haus, Garten, Land- und Forstwirtschaft

Erhalt von Fledermausquartieren

Anbringen von Ersatzquartieren (Fledermausbretter)

Hilfe bei Guano-Reinigungsaktionen

Infos und Tipps gibt es jederzeit im Naturpark-Büro oder direkt beim KFFÖ!

Der gesamte Endbericht der Fledermauserhebung 2024-2025 steht hier zum Download bereit: Endbericht „Fledermäuse im Naturpark Mühlviertel 2024-2025“

Schwarzer Apollo-Falter gesichtet!

Am Schmetterlingserlebnisweg in St. Thomas am Blasenstein wurde am Muttertagswochenende ein besonderer Schmetterling entdeckt. Unsere Naturvermittlerinnen beobachteten den seltenen Schwarzen Apollo und freuten sich, dass er sich für ein Foto auf einem Scharfen Hahnenfuß niederließ.

Der Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) ist an seinen typischen, glasartigen Flügelspitzen zu erkennen und von anderen Arten deshalb gut zu unterscheiden. Die Raupe ernährt sich von Hohlen Lerchensporn-Arten, die am Schmetterlingserlebnisweg an mehreren, kühl-schattigen Stellen zu finden sind. Der Schmetterling braucht allerdings blütenreiche, offene Wiesen. Da die Falter sehr standorttreu sind und keine größeren Strecken fliegen, müssen in ihrem Lebensraum diese beiden sehr gegensätzlichen Standorttypen unmittelbar nebeneinander vorkommen. Die kleinstrukturierte Landschaft des hügeligen Naturparks Mühlviertel sorgt für diese reich strukturierten, kleinflächig rasch wechselnden Landschaften.

Der Schwarze Apollo Falter ist in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) 2 § gelistet.

Schwalbenschwanz-Puppen ausgesetzt

Vor wenigen Tagen wurden Puppen des Schwalbenschwanzes am Beginn des Schmetterlingswegs ausgesetzt. Die Puppen wurden von Elisabeth Schmidt, einer Hobby-Schmetterlingszüchterin, im Mühlviertel im Herbst letzten Jahres entdeckt, behutsam auf den trockenen Fenchel-Stängel eingesammelt und in einem geschützten Raum über den Winter gelagert. Nun stehen sie kurz vor ihrer wundervollen Verwandlung zum Schmetterling. Deshalb wurden sie an einem passenden Standort ausgesiedelt. Da St. Thomas am Blasenstein mit seinen markanten felsigen Hügeln ein beliebtes Revier der Schwalbenschwänze ist, wurden sie in einem Garten am Schmetterlingserlebnisweg an gestützten Stellen angebracht. Derzeit herrscht gespanntes Warten auf das sich die Puppen öffnen und ein junger Schwalbenschwanz seine Flügel auseinander faltet und ausbreitet. Ein wahres Wunder der Natur! Im ohnehin reicht strukturierten Garten wurden noch Futterpflanzen für die nächste Generation an Raupen gepflanzt. Die Doldenblütler Dill und Fenchel fanden zwischen den Gemüsepflanzen Platz und stehen den Raupen im Sommer als Futterpflanzen zur Verfügung. So wird aktiv zur Arterhaltung der Schwalbenschwänze im Naturpark Mühlviertel beigetragen und ein sichtbares Zeichen des Artenschutzes in der öffentlichen Wahrnehmung gesetzt. Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Nach dem Köhlerfest hieß es für die Köhler in Tag- und Nachtschichten wache halten, die Luftzufuhr regulieren und die Verkohlung steuern. Eine Woche nach dem Fest, wurde schließlich die begehrte „Hoitz Koin“ ausgezogen. Die abgekühlten oder abgelöschten Kohlestücke wurden von freiwilligen Helfern in Säcke gefüllt. So wird sie nun zum Verkauf angeboten. Alle, die die besondere Holzkohle vom Kohlemeiler käuflich erwerben möchten, können dies gerne tun. Direkt am Großdöllnerhof gibt es sie während der Öffnungszeiten des Museumsbetriebs an folgenden Tagen zu kaufen:

Donnerstag, 14. Mai
Samstag, 16. Mai
Sonntag, 17. Mai

jeweils 13:00 – 17:00 Uhr

Solange der Vorrat reicht!

LT1 hielt die Eindrücke des Köhlerfests am Großdöllnerhof in Rechberg fest und machte ein Kurzvideo daraus. Sehen Sie selbst und erfahren Sie die Bedeutung des Köhlerns einst und heute!

Am 25. März waren wir, die 3a der Naturpark-Volksschule Bad Zell, beim Biohof „Barth“. Zuerst schauten wir uns den Kuhstall an und anschließend zeigte uns Maria, wie sie die gemolkene

Milch weiterverarbeitet. Das Joghurt, in das jeder ein ausgewähltes Fruchtmark geben durfte, schmeckte besonders gut. Danach konnten wir selbst Butter schlagen und auch diese wurde auf frischem Brot verkostet.

Gut gestärkt schauten wir uns auch noch den Hühnerstall an, und wir durften die bereits gelegten Eier abtragen, was richtig Spaß machte. Zum Schluss konnten wir die Eier stempeln.

Vielen Dank an Maria und Michael, die uns den Vormittag so anschaulich gestalteten!