Märchen, Naturinstrumente und Laternenlicht bei der Langen Nacht der Naturparke
Licht aus. Nacht an. Unter diesem Motto öffnete auch der Naturpark Mühlviertel als einer von 28 Naturparken in Österreich im Rahmen der Langen Nacht der Naturparke am 11. September seine Pforten für ein besonderes Nachterlebnis.
Rund 50 Teilnehmer:innen wanderten mit Märchenerzähler Helmut Wittmann, Momo Heiß und Franz Bernegger vom Schwammerling zur Fuchsenmauer. Die Märchen wurden von Helmut Wittmann in bekannter, fesselnder Manier dargebracht, meist im Dialog mit Momo Heiß, die die Erzählungen auf ihren Naturinstrumenten eindrucksvoll untermalte. Die Wegstrecke zwischen den Stationen begleitete Franz Bernegger auf der Bockpfeife.
Das Wetter war perfekt für eine abendliche Wanderung. So war die Gruppe genau zu Sonnenuntergang beim Schwammerling. Sogleich wurde ein Jodler angestimmt, der alle einlud, mitzusingen. Und schon gab es das erste Märchen von den drei Feen und der verlorenen Seele. Dort war es auch Zeit die Kerzen in den Laternen zu entzünden, denn ab dann ging es in den dunkler werdenden Wald. Die Waldwerkstatt präsentierte sich im Licht der zahlreichen Laternen, der besonderen Geschichten und der Klänge aus dem Ziegenhorn von Momo Heiß besonders stimmungsvoll. Bei der Fuchsenmauer tauchten die Teilnehmer:innen völlig in das Märchen und die Klänge der Naturinstrumente ein. Nach einem steilen Wegstück kam die Gruppe raus aus dem Wald. Mit freiem Blick auf den Sternenhimmel und die Lichter des Dorfes lauschten sie dem letzten Märchen aus dem Mühlviertel, bei dem passend dazu im Anschluss frische Bauernkrapfen geteilt wurden. Den Weg zurück zum Dorf brauchte man, um die vielen tollen Eindrücke, Texte und Klänge nachwirken zu lassen. Beim Dorfwirt stärkten sich die Teilnehmer:innen passend bei einer Apfelmostsuppe mit Grammelknödel und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Es war eine besondere Lange Nacht der Naturparke, bei der man, wenn man nicht dabei gewesen ist, tatsächlich etwas versäumt hat.




Naturpark Mühlviertel
