In wunderschöner
Landschaft erstreckt sich
über die vier Gemeinden Allerheiligen – Bad Zell – Rechberg – St. Thomas
am Blasenstein ein
besonderes Landschafts-
schutzgebiet – der
Naturpark Mühlviertel.

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ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

 

Nachstehend die 11 Themen der Zukunftsverstaltung in Bad Zell vom Februar 2010:
 
Naturpark muss sichtbar werden!
Neue Zusatztafeln bei den Ortseinfahrten kennzeichnen die Natur-
parkgemeinden.
Seit Jänner 2011 ist an den Zusatztafeln bei den Ortseinfahrten klar ersichtlich, dass Bad Zell, Allerheiligen, Rechberg und St. Thomas am Bl. zum Naturpark gehören.
Als weiterer Schritt wurden in jeder Gemeinde ein ein Kunstobjekt aufgestellt. Diese Willkommenstafeln sollen die Besucher auf den Naturpark und seine Naturschätze aufmerksam machen.
Ein eigener Arbeitskreis unter der Leitung von Vize-Bgm. Martin Moser (Bad Zell) hat sich diesem Thema angenommen.

Organisation – Gemeindeverantwortliche
Erweiterung der Vereinsstruktur, Vernetzung zwischen den Naturpark-gemeinden, ...
 
Nur was ich kenne, liebe und schütze ich!
Wissensvermittlung über die naturkundlichen Besonderheiten im Naturpark.

Von der Bucklwehluckn´zum Lebensquell
Gestaltung eines touristischen Angebots von 3 Tagen/2 Nächte um dem Gast die Besonderheiten des Naturparks erleben zu lassen.

Kaolinum
Der Bergbau in Kriechbaum/Allerheiligen soll in einem Museumsprojekt und Tourismusprojekt eine wesentliche Säule im Naturpark werden.

Ferienaktion
Austausch von Kindergruppen innerhalb des Naturparks um das ganze Gebiet besser kennen zu lernen, Highlights der verschiedenen Orte zeigen, ev. Kinderspielfest für alle vier Naturparkgemeinden, ...

Naturparkinfostelle
Zentrale, Büro, Info, Direktvermarktung, Ausgangspunkt für Busse (Naturparkrundfahrt), Gastronomie, ...

Gemeinsame Veranstaltungen
Gemeinsamkeit schaffen und den Wert der intakten Natur vermitteln! regelmäßige Wohlfühlfeste mit wechselnden Hauptthemen, kein Übertrumpfen!

Offenhalten der Landschaft
Strategien und Maßnahmen entwickeln um ein Verwalden der Kulturl-andschaft zu verhindern, Lösungen sollen von den regionalen Bauern kommen, …

Naturparkgutschein (-münze)
Schaffung eines regionalen Zahlungsmittels, Gutscheine die in allen Gemeinden eingelöst werden können.

Naturparkprodukte
Richtlinien für die Produktqualität und Vermarktungsschiene aus-arbeiten, Produkterweiterung, ...



Naturpark-Stadl
Ein Projekt zur Direktvermarktung stellt der umgebaute und renovierte Stadl am Großdöllnerhof dar. Neben den zahlreichen einzigartigen Produkten und Spezialitäten aus dem Naturpark und der gesamten Region werden hier in den Sommermonaten auch Souvenirs und Bücher zum Thema Natur und Umwelt angeboten.
Die Naturparkspezialitäten sind weiterhin erhältlich im: Kaufhaus M. Mayrhofer in Rechberg und im Kaufhaus Nah & Frisch in St. Thomas.



Naturpark-Spielplatz St. Thomas am Blasenstein
Unter dem Motto „Den Naturpark spielerisch erleben“ wurde der Spielplatz in St. Thomas am Blasenstein neu entworfen und umgebaut. Eine möglichst naturnahe Gestaltung, Spielelemente aus natürlichen Materialen und Naturerlebnisstationen zu den verschiedensten Themen des Naturparks Mühlviertel sollen helfen, diesem Leitspruch gerecht zu werden. Seit jeher ist der Spielplatz in St. Thomas am Blasenstein ein zentrales Erholungs- und Freizeitgelände für die Kinder aus dem eigenen Ort, aber auch für die vielen jungen Gäste der Gemeinde.
In einem kleinen Waldstück nahe dem Ortszentrum gelegen weist er außerdem eine besondere Artenvielfalt an Bäumen und Sträuchern auf sowie verschiedene Felsformationen, die typisch für das Mühlviertel sind. Der neue Naturparkspielplatz wurde am 15. Juni 2008 feierlich eröffnet und steht nun allen großen und kleinen Kindern zum Spielen und Austoben zur Verfügung.


Bad Zeller Blickpunkte
Anfang August 2007 wurde im Ortsgebiet von Bad Zell das Naturpark-projekt „Bad Zeller Blickpunkte“ gestartet. Durch vorerst fünf Stationen an und mit Naturobjekten sollen den Gästen, aber auch den Bewohnern der Gemeinde lehrreiche Informationen näher gebracht werden, die einerseits Veränderungen und Zusammenhänge der Natur erklären, aber andererseits auch helfen sollen, den eigenen Blick für die Natur zu schärfen. Über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren werden die Inhalte dieser Stationen etwa vierteljährlich gewechselt, um so ständig etwas Neues präsentieren zu können.


Mühlviertler Wandersleut
„Mühlviertler Wandersleut'“ nennt sich eine Kooperation der 26 wicht-igsten Wanderbetriebe des Mühlviertels, in der auch der Naturpark Mühlviertel im Vorstand vertreten ist; diese Unternehmen und Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, für die Gäste höchste Wanderqualität zu bieten. Dazu wurden und werden gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildungen organisiert, der gemeinsame Leitspruch „Wandern, Walken, Wohlfühlen“ kreiert und an Plänen und Konzepten geschmiedet, um das bereits hervorragende Wanderangebot des Mühlviertels noch weiter ausbauen und verbessern zu können.
Weitere Informationen sowie den Internetauftritt von „Mühlviertler Wandersleut'“ finden Sie unter www.muehlviertel.at.


Imagefilm „Naturpark Mühlviertel“
Unter der Leitung des erfahrenen Filmemachers und Regisseurs Thomas Zeller und dessen Unternehmen „filmgut“, das vor allem durch seine Dokumentar- und Werbefilme bekannt geworden ist, wurde ein PR-Film für und über den Naturpark Mühlviertel erarbeitet. Hier eine kurze Kostprobe.


Wanderschäferei
Im Frühjahr 2007 zogen erstmals etwa 200 Juraschafe von der Steiermark ins Mühlviertel, um die stetig voranschreitende Verwaldung in der Region aufzuhalten und um die nur schwer zu bewirtschaftenden „Grenzertragsflächen“ offen zu halten – nach wie vor eines der Hauptanliegen des Naturparks Mühlviertel. Obwohl anfangs die Gefühle der Betroffenen sehr gemischt und die Meinungen geteilt waren, schafften es die Schafe in kürzester Zeit, die Sympathien der Bevölkerung und der Medien für sich zu gewinnen. Trotzdem musste im Herbst 2007 der Abbruch des Versuchsprojekts bekannt gegeben werden; mit traditionellen und gleichzeitig innovativen Bewirtschaftungsformen versucht der Naturpark Mühlviertel aber auch in Zukunft, die schwierigen Grenzertragsflächen weiter zu bewirtschaften.



„Natur in der Schule – Schule in der Natur“
Unter dem Motto „Natur in der Schule – Schule in der Natur“ fanden Ausstellungen und Ausflüge für die Schülerinnen und Schüler der Naturpark-Gemeinden statt. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund wurde so zum Beispiel zuerst die Natur anhand von Infotafeln, Bildern und Schauobjekten in die jeweilige Schule gebracht, im Anschluss daran wurden Exkursionen mit Experten ermöglicht, bei denen die Kinder das Erlernte direkt in der Natur erleben und erfahren konnten.
Die Volksschule Allerheiligen nahm sich besonders der „Ritter im nassen Element“, nämlich der Flusskrebse, an. Unter der Leitung von Herrn Mag. Scheder vom Büro Blattfisch konnten die begeisterten Kinder nach den Tieren fischen und sie dann gemeinsam identifizieren. Andere Schwerpunkte von „Natur in der Schule – Schule in der Natur“ waren aber auch zum Beispiel Wildbienen an der Volksschule St. Thomas am Blasenstein, Fledermäuse an der Volksschule Rechberg oder auch „Lebendige Gärten – Naturnahe Gärten“ an der Volksschule Bad Zell.


Wanderwege-Konzepte 2007 bis 2013 –
Entwicklungsstrategien für Freizeitwege im Naturpark Mühlviertel

Gemeinsam haben Naturpark-, Wander- und Tourismusvertreter der vier Naturparkgemeinden an einem Konzept für und über die Zukunft des Wanderns in der Region gearbeitet. Der Naturpark Mühlviertel bekennt sich dabei beim Thema Wandern vor allem zu dem Leitspruch „Qualität statt Quantität“, was auch beim Wegekonzept offensichtlich ist – der Fokus liegt hier eindeutig auf dem qualitativen Ausbau der bestehenden Wege und auf einer funktionierenden regionalen Vernetzung. Neben den wenigen neuen Wegen, die fast ausschließlich der Verbindung der vier Naturpark-Gemeinden und der Einbindung des Wanderwegenetzes in andere Weit- und Leitwanderwege des Mühlviertels dienen, werden zukünftig auch einige bereits bestehende und wenig frequentierte Wege aufgegeben.
Daneben engagiert sich der Naturpark Mühlviertel auch noch in der ARGE „Mühlviertler Wandersleut'“, in der auch verschiedene Betriebe aus den Naturpark-Gemeinden finanziell und aktiv beteiligt sind. Der Naturpark selbst ist eine der dort definierten Wanderregionen und daher auch im Rahmen dieser Partnerschaft um eine qualitative Weiterentwicklung  der Wanderdestinationen bemüht.



Stubengespräche

Im Jahr 2006 führten die Naturparkgemeinden Allerheiligen, Bad Zell und St. Thomas am Blasenstein Gespräche und Diskussionen durch, um Ideen und Anregungen für mögliche neue Projekte zu sammeln. Eigene Arbeitskreise kümmerten sich um spezielle Themen wie „Energie und Landwirtschaft“, „Freizeit und Tourismus“, „Bildung“, „Wissensnetzwerk Kaolin-Kamig“, „Wege“, „Natur(park)bewusstsein“, „Lebens-Mittel“, „Landschaft“, „Kreatives“ oder „Wohnen im Naturpark Mühlviertel“. Die Stubengespräche können auf eine rege Beteiligung und viel Interesse zurückblicken – so hat sich zum Beispiel aus dem Arbeitskreis „Wissensnetzwerk Kaolin-Kamig“ in Allerheiligen die ARGE Kamig entwickelt, die mittlerweile selbstständig an verschiedenen Projekten arbeitet.



Naturparkerweiterung

Im September 2004 wurden die ersten offiziellen Schritte unternommen, um den damaligen „Naturpark Rechberg“ um die Gemeinden Allerheiligen, Bad Zell und St. Thomas am Blasenstein zu erweitern. Dieser Ausbau erfolgte dabei nach dem absoluten Grundsatz der Freiwilligkeit und in einem Auflageverfahren, in dem sich jeder der betroffenen Grundbesitzer innerhalb einer sechswöchigen Frist gegen die beabsichtigte Verordnung aussprechen konnte. Am 16. September 2005