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Wenn Sie Informationen zu den einzelnen Projekten wünschen oder an einer Mitarbeit interessiert sind, wenden Sie sich bitte an das Naturparkbüro: Tel. 07264/4655-18 oder per E-Mail.
Amphibienschutz am Rechberger Badesee Der Rechberger Badesee ist das bedeutendste Laichgewässer der näheren Umgebung. Im zeitigen Frühjahr wandern Grasfrösche, Erdkröten, Berg- und Teichmolche zu Hunderten aus allen Himmels-richtungen zum Badesee, ihrem Geburtsgewässer. An der Nordseite des Sees wird seit 2010 ein Amphibienschutzzaun errichtet und Fangkübel vergraben. Selbst gemalte Schilder bitten die Autofahrer um eine Reduzierung der Geschwindigkeit. Die Schulklassen der Volksschule Rechberg und andere freiwillige Helfer sorgen dafür, dass mehr als 300 Kröten, Gras- und Springfrösche und Molche lebend ans Ziel kommen.
Naturpark- Entdeckerplätze Entdecke die Naturjuwele im Naturpark Jede Naturparkgemeinde hat ihre besonderen Naturjuwele. Die Kerbschnitte von seltenen Tierarten in den Naturparkobjekten weisen auf diese hin. Dabei wählten wir die Heidelerche für Rechberg, den Schwalbenschwanz für St. Thomas, den Uhu für Allerheiligen und die Flussperlmuschel für Bad Zell. Diese Tierarten bewohnen einzigartige Lebensräume im Naturpark, auf die wir entlang von Wanderwegen aufmerksam machen wollen. In Rechberg gibt auf der Pammerhöhe ein Wackelstein Wissenswertes über den Lebensraum der Heidelerche preis. Mit der faszinierenden Welt der Tagfalter beschäftigt sich der Entdeckerplatz am Prozessionsweg in St. Thomas/Bl. . Schmetterlingsflügel in Buchform erzählen über die hier vorkommenden besonderen Schmetterlingsarten. Gestaltet wurden beide Entdeckerplätze von Josef Limberger. Zwei weitere sind 2013 in Allerheiligen und Bad Zell geplant.
Naturpark-Kräuterlinie Der Naturpark unterstützt die Partnerbetriebe nicht nur bei der Vermarktung, sondern auch bei der Qualifizierung und Produkt-entwicklung. So entstanden 2009 aus der Zusammenarbeit mit fünf engagierten Kräuterliebhaberinnen die Naturparksirupe, deren Kräuter-mischungen den vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft zugeordnet sind. Die Sirupe entsprechen den Besonderheiten der jeweiligen Naturpark-gemeinde und werden auch als eigene Teelinie angeboten.
» s´Tröpferl - Element Wasser - steht für Bad Zell, ein Kurort mit heilkräftigem Wasser » d´Wiesn - Element Erde - steht für Rechberg, ein Erholungsort mit herrlicher Blockheide und blühenden Wiesen » d´Sunn - Element Feuer - steht für Allerheiligen, ein Wallfahrtsort mit atemberaubenden Ausblicken » s´Lüfterl - Element Luft - steht für St. Thomas am Blasenstein, ein Burg-Kirchenort mit dem berühmten luftgetrockneten Pfarrer und der Bucklwehluck´n
Integrativer Wandertag im Naturpark Mühlviertel Eine Wanderung in der freien Natur ist für Menschen mit Beeinträch-tigung meist nicht selbstverständlich. Genau an diese Zielgruppe richtet sich der Naturpark Mühlviertel mit einer besonderen Veranstaltung, dem Integrativen Wandertag. Eine sorgfältig ausgewählte Route und ver-schiedene Aktivstationen machen ein hautnahes Natur-Erleben für Alle möglich. Die Veranstaltung findet alljährlich in einer der vier Naturparkgemeinden statt und widmet sich unterschiedlichen Themen. Termin heuer: Sa, 7. September 2013 in St. Thomas am Bl. Start:13.00 - 14.00 Uhr Infos und Anmeldung im Naturparkbüro, Telefon 07264/4655-18
Österreichische Naturparkspezialitäten Ein Zusammenschluss von 15 österreichischen Naturparks, mit dabei natürlich auch der Naturpark Mühlviertel, hat es sich zum Ziel gesetzt, die jeweiligen regionalen kulinarischen Spezialitäten und Gaumen-freuden unter der Marke „Österreichische Naturpark-Spezialitäten“ zu vermarkten. Dabei wird das Augenmerk vor allem auf Qualität, Naturnähe und Erhaltung der Kulturlandschaft gelegt, wobei natürlich der besondere Genuss, den diese traditionellen Gerichte und Produkte versprechen, nicht zu kurz kommt. Könnten diese althergebrachten bäuerlichen Spezialitäten nicht mehr erzeugt und vermarktet werden, weil sie durch die zunehmend agrarindustriell gefertigten Massenprodukte verdrängt würden, wäre auch ein wichtiger Teil der österreichischen Kulturlandschaft für immer verschwunden.
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